Das kleine Museum am Anfang der Welt


In dieser Welt,in der Wachstum zur neuen Religion geworden ist,in der Größe Macht bedeutet und Schnelligkeit der Schlüssel

zum Erfolg sein soll, öffnete 2011 in Bissenhausen das Petit Musée seine Tür.

Klein, bescheiden und übersichtlich, weit ab von Metropolen und Mainstream, lädt es zum Genuss besonderer Art ein.

Unter alten Eichen, an einem historischen Weg, wartet eines der weltweit kleinsten Kunstmuseen auf seine Gäste.
Besucherrekorde interessieren es nicht. Es gibt weder spektakuläre Performances noch multimediale Erläuterungen zu den Werken. Hier hängen oder stehen einfach nur Kunstwerke um in aller Ruhe betrachtet zu werden.

Die Architektur des Petit Musée ist zweckorientiert. Schlichte Wände und indirektes Oberlicht bestimmenden Ausstellungsraum. Hier ist ein Museum auf seine eigentliche Aufgabe, die Kunstwerke vor Wind und Wetter zu schützten, reduziert. Dennoch hat auch das Gebäude dem Besucher etwas zu sagen. Ausschließlich aus wiederverwendeten Materialien gefertigt richtet es sich an seine Phantasie und weist auf die Endlichkeit aller Dinge hin.

Die Ausstellungen im Petit Musée wechseln regelmäßig. Verschiedene Künstler, Genres oder Techniken lösen einander ab. Dabei kann es durchaus passieren, dass eine Kunstschau dem Zeitgeist entspricht oder gar richtungweisend ist. Wichtig ist dies jedoch nicht.

Das Petit Musée ist ein Projekt des Künstlers Bafuß.

Die erste Skizze des Petit Musée aus dem Jahre 2010.
Die erste Skizze des Petit Musée aus dem Jahre 2010.

Die erste Skizze des Petit Musée im Jahre 2010.